Falling Kirche

Kirche mit romanischer Apsis. Gotisches Kirchhofsportal. Elteste Kanzel im Verwaltungskreis - 1585 aufgestellt. Das Altarbild 1635 von Jensen Kolding gemacht. Barock-Epitaph über Pfarrer H.R. Skjolde und Kapelle mit Frau Hedevig Bornemanns Sarkophag aus 1749. Lebensgrosse Christusgestalt vom Bildhauer Rasmus Andersen von Falling modelliert.

Schiff, Chor und Apsis wurden Ende des 11. Jahrhunderts in romanischem Stil errichtet. Der Turm und der Kirchenvorraum wurden ca. 1350 hinzugefügt. Der Vorraum wurde jedoch mehrere Male umgebaut. Beide ursprünglichen Türen in Süd und Nord sind immer noch im Gebrauch und sind bemerkenswert dadurch, dass sie nicht gegenüber einander liegen.

Die zwei gemauerten Eingangsportale in West und Süd auf dem Kirchhof können ins späte Mittelalter datiert werden.

Die Kirche war eng geknüpft an das Gut Åkjær, was man u. a. in der Kapelle an der Nordseite des Chores sieht. Diese wurde 1748 angebaut als Grabstelle für Hedevig Margrethe Bornemann zu Åkjær angebaut.

Die Altartafel (ca. 1635-40) im Spätrenaissancestil mit barocken Elementen wurde von dem damaligen hervorstehenden Bildschnitzer in Ostjütland Peder Jensen, Kolding hergestellt. Das vornehme romanische Taufbecken (ca. 1225), dass mit Löwen und Blattwerk geschmückt ist, steht auf einem würfelgeformten Fuss mit hervorstehenden Mannsköpfen an den Ecken.

Im Chor sieht man ein Gipsmodell einer Christusfigur, die 1893 vom Bildhauer Rasmus M. Andersen angefertigt wurde, der aus Falling stammte und ein Schüler des anerkannten Bildhauer Bissen war.

Der Chorbogen ist in seiner ursprünglichen Gestalt bewahrt. Die profilierten Kragbänder sind über einem doppelten Taustab mit Einritzungen geschmückt. Die Motive sind Rankengewinde, ein springender Löwe und ein Baum oder ein Pfanze.
Auch ausserhalb der Kirche hat man Gelegenheit Steinhauerkunst in manchen Quadern zu sehen.

Die Kirche ist geöffnet, wenn das Küster auf dem Kirchhof ist.